Bobby Byrd / Sayin’ It And Doin’ It…

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Produktinformationen "Bobby Byrd / Sayin’ It And Doin’ It…"

Bobby Byrd 
Sayin’ It And Doin’ It…
The Original Soulciety 7” Sessions
(Soulciety/Soulkitchen)

Ladies and Gentlemen, get ready for one of the funkiest Souls of all times: Rechtzeitig zum 25. Jubiläum von Soulciety Records und dem 10. Todestag von Bobby Byrd ist jetzt das erste und einzige Studioalbum des „Godfather # 1½“ wieder in limitierter CD-Auflage erhältlich. Ein echter Groove-Meilenstein, der mit authentischem Sound und atemberaubender Energie Körper und Seele bewegt. 

Die Letzten werden die Ersten sein. Und die Ersten die Letzten. Aber was passiert mit den Zweiten? Sie halten die Stellung, beständig und unbeirrt. Eine schicksalsschwere Mischung aus Bescheidenheit und selbstloser Fürsorge hat Bobby Byrd in die Rolle des zweiten Mannes hinter James Brown manövriert. Oder zumindest, wie JB’s Parade-Posaunist Fred Wesley meint, zum „Godfather # 1½“ gemacht. Die Experten sind sich einig, dass James Brown nie aus Georgia (oder dessen Strafvollzugsanstalten) herausgekommen wäre, wenn ihn sein Freund Bobby nicht unter seine Fittiche genommen hätte. 

Der Rest ist Musikgeschichte. Bobby Byrd war es der als Bandchef immer wieder die besten Musiker besorgte, von Bootsy bis Maceo und vor allem „Mr. Dynamite“ mit dem Zündstoff versorgte, der ihm einige seiner größten Hits bescherte. Mr. Brown annektierte damals gerne mal ganze Songs. Heute weiß man, dass Bobby Byrd etwa vierzig der größten Hits des Godfathers geschrieben hat, darunter „Sex Machine“, „Talkin’ Loud and Sayin’ Nothing“, „Lickin’ Stick“ oder „Lost Someone“. Dass Bobby Byrds Solokarriere dabei auf der Strecke blieb, passt ins Bild und auch die vielen Singles, die Byrd für Labels wie Kwanza, Brownstone oder International Brothers in den 70er Jahren aufnahm, litten unter dem Schatten des überstrahlenden Freundes – nicht selten war sogar von Verhinderung die Rede. 

So war es kein Wunder, dass Bobby Byrd diese Aufnahmen so gut wie vergessen hatte, als er sie im Frühjahr 1993 im Wohnzimmerbüro der Hamburger Plattenfirma „Soulciety“ wieder hörte. „Das bin ja wirklich ich“, meinte er lächelnd, als Singles wie „Try it Again“, „The Way to Get Down“, „On the Move“ oder „Back from the Dead“ liefen. Glücklicherweise gefiel ihm, was er da hörte. Die Produktion war manchmal nicht ganz so, wie er es sich gewünscht hätte – immer wieder erzählte er von unmotivierten Musikern, geringen Budgets und Nacht-und-Nebel-Aktionen – die Pressungen selbst waren sogar noch schlechter. Aber die Songs selbst waren nach wie vor großartig, was nicht zuletzt eine neue Generation junger „Rare Groove“-Fans zu würdigen wusste. „Wäre es nicht gut, die neu aufzunehmen?“, meinte irgendjemand. „Das wäre sogar mehr als gut“, antwortete Bobby Byrd enthusiastisch. „Aber diesmal müssten wir es richtig machen…”   

The Original Soulciety 7” Sessions - 15 Songs in 64 Minuten, mit allen ursprünglichen Vocal-Versions, also A-Seiten, plus viele bisher unveröffentlichte Instrumentals, machen diese CD zu einem seltenen Genuss und einer immer wieder gern genutzten Gelegenheit, einen der originellsten und besten Soulhelden in absoluter Höchstform zu erleben.

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